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Laut „Der Spiegel“ plant die Bundesregierung am 6. Dezember erneut eine Sammelabschiebung von 78 Menschen nach Afghanistan. Die INITATIVE BLEIBERCHT, untestützt vom Würzburger Flüchtlingsrat, MediNetz Würzburg, der Gruppe Mehr als 16a sowie Peace Love and Solidarty, veranstaltet am Montag den 4.12 um 17 Uhr am Vierröhrenbrunnen in Würzburg eine Kundgebung gegen Abschiebungen in das weiterhin von Krieg und Terror geplagte Afghanistan. Von Januar bis Oktober 2017 kamen in Afghanistan bei Anschlägen oder anderen kriegerischen Handlungen 8000 Menschen ums Leben. Afghanistan ist NICHT sicher. Abschiebungen nach Afghanistan ziehen lebensbedrohliche Folgen für die Betroffenen mit sich und widersprechen geltendem Völkerrecht, denn die

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Wir sind der Meinung, Gesundheit ist ein Menschenrecht und vermitteln medizinische Versorgung an Leute, die keinen Zugang dazu haben. Dieses Recht wird in Deutschland nicht allen Menschen gewährt. Ob deutscher Staatsbürger*in, Geflüchtete*r, EU-Bürger*in oder mit anderen Hintergründen…nicht alle von uns haben einen uneingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. Dagegen muss etwas getan werden, auch hier in Würzburg! Kommt ins Standard und schenkt uns ein bisschen Zeit, um uns vorzustellen. Wann: Mi., 29.11.17 von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr Wo: Keller der Standard Kneipe, Oberthürstraße 11 Wir wollen in entspannter Atmosphäre zeigen, wo Menschen durch das deutsche Sozialsystem fallen und was wir

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Anlässlich der Bundestagswahl fordert ein Aktionsbündnis von Nichtregierungsorganisationen die Politik dazu auf, für alle Menschen in Deutschland den Zugang zu medizinischer Versorgung zu garantieren. Behandelt zu werden, wenn man krank ist, gehört zu den Grundrechten jedes Menschen. Trotzdem haben viele auch hierzulande keinen Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung .Vertreterinnen und Vertreter von sieben Nichtregierungsorganisationen waren am Samstag, dem 2. September, einer Einladung von MediNetz Würzburg e.V. gefolgt, um diesen Missstand zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen. Die Organisationen setzen sich auf lokaler Ebene für einen niedrigschwelligen Zugang zu medizinischer Versorgung für alle Menschen ein. Dabei stoßen sie und die Patientinnen

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Wir als MediNetz arbeiten als Ehrenamtliche in einem Bereich, der eigentlich von staatlicher Seite abgedeckt sein müsste. Wir arbeiten in einem Ehrenamt, dass wir nicht als Ehre betrachten und wünschen uns, dass unsere Arbeit in Zukunft nicht mehr nötig sein wird. Gleichzeitig schaffen wir selbst eine Parallelstruktur, die den Staat aus seiner Pflicht zu nehmen scheint. Dementsprechend liegt es nahe, dass wir einen kritischen Zugang zu dem Themenkomplex „Ehrenamt“ haben. Aber nicht nur in unserem Fall übernehmen Ehrenamtliche Aufgaben, die eigentlich von Seiten des Staates oder der Kommunen gedeckt sein müssten. Parallelen lassen sich an vielen Stellen finden, etwa bei

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Die Würzburger Mahnwachen gegen die Abschiebungen nach Afghanistan, an denen sich auch das MediNetz beteiligt, halten an. Bei der vierten Mahnwache am letzten Montag fiel der Entschluss, die Mahnwachen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Ein Ende der diskriminierenden und menschenverachtenden Abschiebepolitik des Bundesregierung ist nicht Sicht. Mittlerweile hat auch die Mainpost über die Mahnwachen berichtet. Wer sich mit den Protesten solidarisieren möchte, ist herzlich eingeladen, auch am nächsten Montag zur Mahnwache am oberen Markt, Beginn 17:30 Uhr, zu erscheinen. Rede- oder andere Beiträge sind willkommen!